Vielfach hört man auf die Frage nach den 3 wichtigsten Punkten der Projektentwicklung:
- Grundstück
- Grundstück
- Grundstück
Wenn diese Aussage stimmen würde, dürfte man nur noch in 1a oder 1b-Lagen Projekte entwickeln. Diese Grundstücke sind aber rar, teuer und deshalb häufig stark umkämpft.
Doch wichtiger als die Lage ist die Kombination Lage und Projektkonzeption, nur wenn diese zusammenpassen, können Objekte vernünftig vermarktet und erfolgreich abgewickelt werden.
Wie findet man die richtige Konzeption, die zum Grundstück, zur Marktsituation und zur eignen Leistungsfähigkeit passt und wie werden möglicherweise auftretende Risiken ausgeschaltet oder so frühzeitig erkannt, um ihre Folgen zu minimieren?
Für die Beantwortung beider Fragen helfen 2 Techniken und Verfahren:
- Szenariotechnik für Projekte
- Ergebnis- und qualitätsorientiertes Projektmanagement mit vordefinierten Meilensteinen
In der Szenariotechnik, wie ich sie z.B. in meinem Bücher „die optimierte Auftragsbeschaffung am Bau” explizit beschrieben habe, werden die unterschiedlichen Trends und Entwicklungen und die vorhandenen Rahmenbedingungen miteinander verbunden nach dem Prinzip:
- Verstärken sich 2 Aussagen?
- Heben sie sich gegenseitig ganz oder teilweise auf?
- Beeinflussen sie einander nicht oder fast nicht
Daraus kann dann ein projektbezogenes Szenario mit quantifizierten Warnlampen entwickelt werden, das vor allem in den ersten Meilensteinen des Projektmanagement überprüft und die daraus entstehenden Folgen in die Meilensteinbeurteilung einfließt.

