Nov 30 2008
Einführung in betriebswirtschaftliches Handeln
Am letzten Tag des Monats November möchte ich Ihnen noch die Einführung in das Kapitel “Betriebswirtschaftliches Handeln” vorstellen, denn im Dezember steht ein anderes Fachbuch im Mittelpunkt. D
Dann hoffe ich die Technik soweit im Griff zu haben, dass ich auch Formblätter hier zeigen kann.
Doch nun zum eigentlichen Thema:
In Gesprächen mit Technikern wird immer wieder deutlich, wie wenig sie über die Zusammenhänge zwischen dem eigenen Handeln bzw. Nichthandeln und den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen auf das Baustellen- und/oder das Betriebsergebnis wissen.
In Seminaren oder in der Beratung stelle ich immer wieder die Frage, welche Auswirkungen eine verspätete Rechnungsstellung oder eine verspätete Zahlung für das Unternehmen hat.
Jedem ist klar, dass es Zinsverluste gibt, aber kaum jemand macht sich die Mühe, diese Verluste einmal in genaue Zahlen zu fassen.
Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass eine verspätete Rechnungsstellung z.B. Auswirkungen auf die Kreditlinie hat oder haben kann und was es für das Unternehmen bedeutet, wenn die Kreditlinie überschritten wird.
Viele Techniker stehen auf dem Standpunkt, dies sei eben eine Sache der Kaufleute.
- Erst wenn sie darüber informiert sind, dass
- dann deutlich höhere Zinsen zu bezahlen sind
- Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt und schon gar nicht skontiert werden können
- neue Aufträge nicht angenommen werden können
- im schlimmsten Fall die Insolvenz wegen Illiquidität drohen kann
beginnen die Bauleiter nachzudenken und im besten Fall ihr Verhalten zu ändern.
Die Bauleiter sind daher über die oben beschriebenen betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge ausführlich zu informieren und es ist ihnen deutlich zu machen, dass für ein gutes Gesamtergebnis auch die intensive und konfliktfreie Zusammenarbeit zwischen technischer und kaufmännischer Abteilung des Unternehmens nötig ist.
Dies gilt natürlich umgekehrt auch für die Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich.



