Bauen im Bestand (1)

Ist ein besonders zukunftsträchtiger Markt für Bauunternehmen und immer mehr werden hier Komplettleistungen nachgefragt, sei es als Badsanierung, Sanierung einer Wohnung oder eines ganzen Gebäudes.

Wohnhäuser in der Altstadt ©walker

Dabei gibt es noch einen für die Abwicklung und die Betreuung besonders wichtigen Unterschied:

Handelt es sich um eine Kernsanierung oder die Sanierung einer Wohnung, bei denen niemand mehr im Haus oder der Wohnung lebt oder muss saniert werden, während die Mieter oder Hausbesitzer in der zu sanierenden Wohnung leben. Dies stellt ganz besondere Anforderungen an die Koordination der Baustelle, aber vor allem auch an die Mitarbeiter und die Bauführungskräfte.

Sanierung bewohnter Wohnungen

Hier ist das technische Wissen und Können zwar Grundvoraussetzung für das Gelingen, aber dies reicht bei Weitem nicht aus.

Denn noch wichtiger ist sicher die menschliche Komponente und stellt den Bauleiter, aber auch die Mitarbeiter, vor oft ungeahnte Aufgaben, auf die die wenigsten richtig vorbereitet sind. Der Bauleiter wird zum Psychologen, er muss die Bewohner bei der Hand nehmen, er muss sie von vorneherein in alle Aktivitäten einbeziehen und der reale Befürchtungen vor Staub, Dreck, Lärm, Eindringen in die Privatatmosphäre, Diebstahl und Beschädigung des Eigentums der Mieter oder Besitzer ernst nehmen und sie soweit wie möglich zu beseitigen.
Obwohl es natürlich Dreck geben wird und obwohl Bauarbeiten nicht ohne Lärm abgehen.

Wichtig auch, dass die Arbeiten zügig voran gehen, dass kein unnötiger Leerlauf entsteht.

Wenn ich bedenke, dass eine Badsanierung bei Bekannten 14 Tage gedauert hat und die fast die ganze Zeit sich mit dem kleinen Waschbecken in der Toilette behelfen mussten, dann ist dies wohl schneller machbar und muss auch schneller erledigt werden.

Solche Baumaßnahmen können für den, der sie beherrscht und deren Mitarbeiter dafür geschult sind, ein gutes Geschäft sein, Fehler können sich hier aber bitter rächen.

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