Erfolg ist, was in der Kasse klingelt (2)

1. Tipps vor Auftragserteilung (Fortsetzung)

In den Auftragsverhandlungen wird häufig über Sicherheiten geredet, aber meist über die, die Sie zu stellen haben. Verlangen auch Sie Sicherheiten, z.B. eine Zahlungserfüllungsbürgschaft.

Haben Sie dies aus welchen Gründen auch immer in den Verhandlungen nicht verlangt, besteht jederzeit nach Vertragsabschluss die Möglichkeit (Ausnahme selbstnutzende Eigenheimbesitzer und öffentliche Hand) Sicherheit nach § 648a BGB zu verlangen. Kommt der Auftraggeber dem nicht nach, können Sie die Arbeiten einstellen oder den Vertrag kündigen.

Es gibt eigentlich keine Auftragsverhandlung bei der nicht von Ihnen Preisnachlässe verlangt werden – seien Sie besonders vorsichtig, wenn dies nicht verlangt wird (außer bei Stammkunden). Geben Sie dann möglichst wenig Nachlässe sondern Skonti bei Einhaltung der vereinbarten, möglichst kürzeren Zahlungszielen oder prüfen Sie die Möglichkeit, eine Vorauszahlung, vielleicht sogar in voller Höhe, gegen Bürgschaft zu erhalten.

Wenn Sie eine Pauschale und einen Zahlungsplan vereinbaren, dann achten Sie darauf, dass die Raten und vor allem die Schlussrate nicht zu hoch werden, letztere sollte nicht über 4-5% der Auftragssumme liegen.

Bei Zahlungen nach Baufortschritt sollten Sie möglichst  keine Beschränkungen wie nur eine Abschlagzahlung im Monat oder mit einer Mindestsumme € 50 000 akzeptieren

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