Erfolg ist, was in der Kasse klingelt (6)

Eine Chance Geld zu verdienen, vielleicht, sind Stundenlohnarbeiten und Änderungen, aber viel mehr eine Gefahr Verluste zu erzeugen, denn häufig werden die wichtigsten Regeln nicht beachtet.

Ø Nachträge und Stundenlohnarbeiten müssen vor Ausführung zumindest angemeldet werden. Handeln Sie konsequent so und hoffen Sie nicht auf die wenigen Ausnahmen

Ø Sie müssen von einem dazu Bevollmächtigen zur Ausführung beauftragt werden

Ø Stundenlohnzettel sollten täglich geschrieben und unterzeichnet werden

Ø Dies alles sollte schriftlich dokumentiert werden

Vielleicht ist Ihnen das Wort Bevollmächtigter aufgefallen. Ich hoffe, Sie und Ihre Mitarbeiter wissen immer, wer zur Erteilung von Nachträgen oder Zusatzaufträgen berechtigt ist.

Wenn ja, gehören Sie meiner Erfahrung nach zu den rühmlichen Ausnahmen, denn der Architekt ist es i.d.R. nicht. Es sei denn, er hat dieses Recht vom Bauherrn ausdrücklich zugestanden bekommen, was aber sehr selten der Fall ist.

Im Normalfall gilt:

Der Architekt darf weder über den Geldbeutel,

den Geschmack,

noch den Terminkalender des Bauherrn verfügen.

Wer darf bei einem öffentlichen Auftraggeber verbindlich handeln, wer in einem Industriebetrieb?

Klären Sie immer, wer auf der Auftraggeberseite welche Rechte hat und wer die Aufträge erteilen kann. Am besten bei den Auftragsverhandlungen oder beim ersten Gespräch nach Auftragserteilung.

Wird die Berechtigung erst im konkreten Nachtragsfall angefragt, kommt es nicht selten zu Irritationen.

Sind Ihre Auftraggeber ein Ehepaar, müssen beide den Zusatzauftrag oder Sonderwunsch erteilen oder sie müssen sich gegenseitig bevollmächtigt haben, einzeln auch für den andern zu handeln.

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