Einführung ins Fachbuch „Nachträge“

Einleitung

Obwohl die derzeitige Wirtschaftslage eigentlich von jedem Bauunternehmen fordert, keine Leistung ohne entsprechende Bezahlung zu erbringen, kann man bei vielen Unternehmen und Unternehmern in Bezug auf Nachträge eine eigentümliche Zurückhaltung feststellen. So, als ob die Meinung mancher Architekten und Auftraggeber, dass ein seriöses Unternehmen keine Nachträge stelle, von den Mitarbeitern und Führungskräften bereits verinnerlicht wäre und man auch Angst hätte, mit den, in den Medien häufig (zurecht) an den Pranger gestellten, schwarzen Schafen in einen Topf geworfen zu werden.

Doch dies bedeutet häufig, auf – dem Unternehmen zustehende – Ansprüche zu verzichten: Ansprüche, die sich häufig aus Versäumnissen und Fehlern auf Auftraggeberseite ergeben. Nachfolgend soll diese Hemmschwelle abgebaut werden und es soll deutlich werden, dass die Stellung von Nachträgen – sofern sie berechtigt sind und in korrekter Höhe gestellt werden – ein durchaus übliches und sogar notwendiges Mittel ist, das sich nicht unbedingt negativ auf die Zusammenarbeit mit Planer und Bauherr auswirken muss.

Die in der Veröffentlichung genannten Hinweise und Tipps sollen helfen, das wirtschaftliche Ergebnis zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu erhalten. Aber dazu ist es erforderlich, dass Sie Ihre eigenen Verpflichtungen wie Qualität und Termintreue in vollem Umfange erfüllen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der Durchsetzung von Nachträgen.

Herbert Walker

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