Wirtschaftliche Aspekte der Nachträge

Aus der Erfahrung und der Auswertung vieler Projekte hat sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert, dass durch Änderungen, Fehler oder Ungenauigkeiten in Planung und Ausschreibung durchschnittlich ein Nachtragspotenzial von 10% der Auftragssumme vorhanden ist. Im Einzelfall können die Werte auch darunter oder deutlich höher liegen.

In Zeiten knapper Kassen und gedeckelter Budgets ist aber eine Auftragserweiterung in diesem Umfange nicht immer möglich. Ist aber ein Nachtrag unumgänglich oder wird durch eine zusätzliche Leistung der Nutzen des Kunden nachhaltig erhöht und sie von diesem gewünscht, müssen auch Einsparungen an anderer Stelle, also eine Art Gegenfinanzierung – um einen Begriff aus dem politischen Bereich zu übernehmen –, geprüft werden.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beim Kunden dürfen aber auf keinen Fall dazu führen, dass Ihnen, also dem Auftragnehmer (AN), ein berechtigter Nachtrag nicht bezahlt wird.

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