Wirtschaftliche Aspekte im Nachtragsmanagement: Beispiel 1

Die wirtschaftliche Bedeutung der Nachträge sollen die folgenden Beispiele aufzeigen.

Beispiel 1

Während der Bauausführung eines Projektes wird aufgrund einer Änderung des Bausolls oder einer fehlerhaften Ausschreibung vom Bauunternehmen Musterbau eine Leistung im Wert von € 5.000 erbracht. Sie wird aber nicht als Nachtrag erkannt oder beim Bauherrn nicht durchgesetzt. Die Fa. Musterbau erzielt derzeit eine Umsatzrendite von 0,5%, und damit liegt sie durchaus im derzeitigen Branchenschnitt.

Welchen zusätzlichen Umsatz muss das Unternehmen oder der Bauleiter abwickeln, um diesen „Verlust“ zu egalisieren?

Es muss ein zusätzlicher Umsatz von € 1.000.000 erreicht werden und zwar mängelfrei und ohne übersehene oder nicht durchgesetzte neue Nachträge.

Selbst bei einer derzeit nur selten erreichten Umsatzrendite von 5% beträgt der zusätzliche benötigte Umsatz € 100.000.

Wenn Sie nun überlegen, welchen Aufwand die Akquisition, Kalkulation, Abwicklung und Abrechnung dieses zusätzlichen Umsatzes bedeutet, wird klar, dass sich die Arbeit, um Nachträge

  • zu finden
  • korrekt anzumelden
  • umfassend zu kalkulieren
  • in vollem Umfange durchzusetzen,

für das Unternehmen und die Bauleiter immer lohnt.

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