Wirtschaftliche Aspekte des Nachtragsmanagement: Beispiel 2

Beispiel 2

Die Firma Musterbau macht im Jahr € 20.000.000 Umsatz und hat bisher Nachtragsumsätze von 6% realisiert. Damit liegt sie deutlich unter dem vorher genannten Wert. Wenn es ihr gelänge, die durchgesetzten Nachträge nur um 2 Prozentpunkte auf 8% zu steigern, würde sich das Betriebsergebnis um € 120.000 verbessern, also bei der genannten Betriebsrendite von 0,5 % mehr als verdoppeln.

Denn:

Ausgeführte,

aber nicht durchgesetzte Nachträge

belasten direkt das Baustellen-

und damit das Betriebsergebnis.

Bitte prüfen Sie einmal, wie viel Nachtragspotenzial Sie in Ihrem Unternehmen in den letzten Jahren durchgesetzt haben. Wenn Ihr Unternehmen deutlich unter der Nachtragsmarge von 10% liegt, sollten die Ursachen analysiert werden. Gründe für einen geringeren Wert können u.a. sein:

  • ausführliche eigene Leistungsbeschreibungen nach intensiver Beratung
  • besonders nachtragsresistente Ausschreibungen
  • zu wenig Nachträge werden erkannt
  • formale Fehler bei der Nachtragsbehandlung
  • zu wenig Nachträge werden durchgesetzt
  • Nachträge werden nicht im vollen Umfang durchgesetzt
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