Wirkung von Bürgschaften

Derzeit verfolge ich auf Xing eine Diskussion, die ein Auftraggeber angezettelt hat, der sich darüber beschwert, dass ein Bürgschaftsgeber seine Auslagen nicht bezahlt.

Der Sachverhalt ist ganz einfach, der Auftraggeber hat über seinen Architekten Mängel angezeigt, die vom Auftragnehmer nicht akzeptiert werden und der daher folgerichtig die (vorgeblichen) Mängel nicht beseitigt.

Daraufhin lässt der AG nach entsprechenden Fristsetzungen die Arbeiten von einer anderen Firma ausführen, natürlich bezahlt der AN diese Rechnung nicht.

Nun wendet sich der AG an die Bürgschaft gebende Bank und verlangt die Bezahlung, die sich natürlich weigert.

Jetzt beschwert sich der AG über die wirkungslose Bürgschaft. Irgendwie scheint der AG noch nicht begriffen zu haben, dass man die Bürgschaft nicht dazu nutzen kann, um einen strittigen Sachverhalt zu seinen Gunsten zu wenden.

Werden Mängel bestritten, können sich die beiden Parteien z.B. auf die Entscheidung eines Sachverständigen einigen oder man muss es gerichtlich klären lassen.

Aber den eigenen Kopf kann man auch durch eine Bürgschaft nicht durchsetzen

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