Juristische Grundlagen des Nachtragsmanagement (2)

In der VOB, den Gesetzen und in der Rechtsprechung sind die Formalien für die Vorgehensweise eindeutig beschrieben und man sollte diese genau beachten, um nicht durch formale Fehler den Rechtsanspruch insgesamt zu gefährden oder den Nachtrag nicht in voller Höhe durchsetzen zu können.

In wirtschaftlich schlechten Zeiten wird immer wieder versucht – meist vergeblich und mit nachhaltig negativer Wirkung – nicht berechtigte oder überhöhte Nachträge anzumelden und durchzusetzen.

Doch Sie sollten sich immer vor Augen halten:

Die Stellung eines Nachtrages

hat nichts damit zu tun,

ob der ursprüngliche Vertragspreis

gut oder schlecht,

auskömmlich oder nicht auskömmlich ist,

sondern einzig und allein damit, ob es eine

sachliche und juristische Begründung

dafür gibt.

Verzichten Sie also auch bei „guten“ Aufträgen keinesfalls darauf, berechtige Nachträge anzumelden und durchzusetzen.

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