Aufbau des Kundenkontakts

Machen Sie sich die unterschiedlichen Voraussetzungen der Baubeteiligten klar, denn

Kein Kunde will bauen,

bauen wollen nur Sie und die beteiligten Handwerker

Der Kunde will seine Wohn- und Lebensqualität verbessern, seine Waren besser präsentieren, seine Produktion effektiver gestalten oder sein Kapital sicher und lukrativ in Immobilien anlegen. Das Bauen ist der vom Kunden meist als unbequem empfundene Weg zum Erreichen seines eigenen Zieles.

Sie sollten sich auch Gedanken darüber machen, was der Kunde für Sie und Ihr Unternehmen bedeutet:

  • Ist der Kunde der „Feind“, den es nach dem Vertragsabschluss zu bekämpfen gilt? In manchen Fällen könnte man das fast vermuten.
  • Ist der Kunde „König“, dessen Wünsche man devot erfüllen muss, ohne an so etwas Banales wie die Bezahlung der geleisteten Arbeit zu denken?
  • Oder ist der Kunde der „Partner“ auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel, nämlich der Erstellung eines Bauwerkes zum vereinbarten Preis, in der vereinbarten Qualität zum vereinbarten Termin und mit dem festgelegten Kundennutzen?

In der Vergangenheit war der Kunde bei vielen reinen Rohbauprojekten dem Bauleiter fast unbekannt.

Das nahezu einzige Verbindungsglied war der Architekt bzw. der Bauleiter des Auftraggebers.

Doch reicht dies wirklich aus?

Letztlich muss der Kunde zufrieden gestellt werden.

Kennt man diesen nicht oder nur unzureichend bzw. kennt man seine Wünsche und Vorstellungen nur aus der Sicht seines Planers, dann sind diese nicht unbedingt authentisch mit den tatsächlichen Kundenwünschen bzw. möglicherweise von den Vorstellungen des Planers überlagert.

Dann kann es bei der Ausführung, vor allem aber bei der Abnahme zu durchaus unerfreulichen Problemen kommen.

Daher sollte der Bauleiter vor Beginn der Maßnahme, natürlich über oder gemeinsam mit dem Architekten Kontakt zum Kunden aufnehmen und mit diesem das Projekt und die sich bereits ergebenden Fragen durchsprechen.

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