Materialkontrollen auf der Baustelle

Es gibt bei einem Polierseminar kaum ein Thema, mit dem man soviel Widerspruch erntet, wie hier.

Dabei ist die Notwendigkeit ziemlich eindeutig, doch viele Poliere sind oftmals der Meinung, dafür hätten sie nicht immer Zeit und überlassen daher die Entgegennahme von Material auch weniger gut ausgebildeten Mitarbeitern, so plädierte beim letzten Seminar einer der erfahrensten Poliere des Unternehmens diese Aufgabe dem Kranfahrer zu überlassen.

Besonderen Widerstand regt sich bei den Polieren, wenn es darum geht, auch Verspätungen zu monieren und auf dem Lieferschein zu notieren. Die Problematik wird oft nicht gesehen, denn man könne ja während der Wartezeit auch irgendetwas anderes arbeiten.

Vor allem scheuen sich Poliere Verspätungen zu monieren, weil sie scheinbar (meist erfolglos) hoffen, dass der Lieferant auch mal alle fünfe grad sein lässt, wenn auf der Baustelle z.B. bei einer Betonlieferung der Lieferant warten muss, bis die Arbeiten soweit gediehen sind, dass der Beton verwendet werden kann.

Für mich ist dieses Verhalten ein Ansporn bei zukünftigen Seminaren und Traininigs dieses Thema noch mehr in den Mittelpunkt zu stellen.

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