Die weichen Faktoren bei Nachträgen (2)

  • Änderung des Qualitätsniveaus
  • Unvorgesehenes
  • Vor allem Fehler und Versäumnisse führen bei den meisten Menschen, dies gilt auch im Geschäftsleben, zu vergleichbaren Reaktionen, wie

 

  • Fehler werden nicht eingestanden
  • Fehler sollen vertuscht werden
  • Fehler werden bei anderen gesucht
  • Dem Auftragnehmer wird Fehlverhalten unterstellt, nämlich
  • Billig anbieten und teuer abrechnen
  • Unberechtigte Forderungen
  • Aus Termingründen den AG unter Druck setzenDer Planer, vor allem aber der Kunde, sieht in jedem Nachtrag einen Angriff auf den vereinbarten Preis oder das vorhandene Budget, der die Finanzierung aushebeln oder die Wirtschaftlichkeit des Projektes beeinträchtigen könnte.

 

  • Das Ziel bei der Stellung von Nachträgen lautet daher:
  • Nachdem in vielen Publikationen und Veröffentlichungen – auch im Fernsehen – der Ruf bezüglich des Nachtragsverhaltens vieler Bauunternehmer durch einige (oder auch viele) „schwarze Schafe“, gelitten hat, bekommen Kunden das Gefühl, dass viele Nachträge unberechtigt oder zumindest überhöht sind. Daher akzeptieren sie auch korrekte Nachträge nicht.
  • Darüber hinaus befürchtet der Planer, dass er nach einen Fehler durch einen Nachtrag bloß gestellt wird und beim Auftraggeber u.U. Zweifel an seiner Kompetenz aufkommen können.

 

Es ist nicht wichtig,

Recht zu haben,

sondern Recht zu bekommen

und zwar ohne den Kunden

nachhaltig zu verstimmen

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.