In dieser Veröffentlichung (die optimierte Baustellenabwicklung) möchte ich aufzeigen, welche Möglichkeiten bei jeder Baustelle genutzt werden müssen, um das definierte Ziel, nämlich bei jedem Auftrag Gewinn zu erzielen, auch tatsächlich zu erreichen.
Das Prinzip ist allgemein bekannt, denn bereits vor mehr als 50 Jahren wurde von Dr. Dressel (Institut für Arbeitswissenschaften, Leonberg) bei Modellprojekten eindeutig bewiesen, wie viel man durch eine gezielte Arbeitsvorbereitung erreichen kann.
Bei einer Umfrage unter Geschäftsführern mittelständischer Bauunternehmen vor einigen Jahren wurde von diesen die Wichtigkeit der Arbeitsvorbereitung besonders betont.
Doch die Realität sieht in den meisten Unternehmen leider immer noch anders aus: Arbeitsvorbereitung ist ein Stiefkind und wird nur marginal in Ansätzen verwirklicht. Als Gründe werden genannt:
- Der Bauleiter hat keine Zeit für die Vorbereitung
- Die Pläne kommen zu spät
- Es kommt doch alles anders als geplant
Diese Gründe sind zwar leider häufig richtig, aber es gibt Möglichkeiten, dies zu verändern, wenn man es wirklich will.
Dann darf aber der Bauleiter seine Leistung nicht durch die Beherrschung des (von ihm mit verursachten) Chaos definieren.
Außerdem man darf bei der Auftragsbeschaffung oder auch später aus Angst vor dem Kunden nicht alles akzeptieren, was gefordert wird, sondern man muss deutlich machen, dass auch der Kunde und sein Planer Anforderungen und Pflichten termingerecht zu erfüllen haben.
Tags: Arbeitsvorbereitung, Bauleiter, Gewinn erzielen, optimierte Baustellenabwicklung, Planeingang, Zeitmangel